Texte alternatif

Erste künstlerische Prägungen

Markus Heiniger hat am 18.08.1968 in Basel das Licht der Welt erblickt.

Seine Mutter sang ihm mit ihrer reinen und klaren Stimme erdenschöne Berndeutsche Wiegenlieder vor. Und sein Vater war ein Fan der Orgelmusik von Bach bis Widor und Saint-Saëns, denn er hatte einen jüngeren Bruder (Bernhard Heiniger), der seinen Weg als konzertierender Organist ging. Dann hatte Markus Heiniger die Blockflötenklänge seiner Schwester Franziska im Ohr, die es mit ihren Instrumenten in der Schola Cantorum Basiliensis bei Conrad Steinmann bis zur Konzertreife brachte. Selber war ihm aber von Anfang an klar, dass es für ihn nur ein Instrument gab, das Klavier. "Warum?", fragten ihn seine Eltern. "Weil man daran sitzen kann", antwortete er.

Seine erste Vortragsübung am Klavier brach er als Neunjähriger wegen eines sich zweimal an derselben Stelle eintretenden Blackouts ab, stand mitten im Stück auf und ging nach Hause. Das liess er dann aber doch nicht auf sich sitzen. Es muss ihn irgendwie angestachelt haben.

Markus Heinigers wichtigste musikalische Schulungen sind: Jugendmusikschule Leimental, Chorleiterkurs CSS, Fachdidaktik Musik und Klavierunterricht am Lehrerseminar Liestal, Jazzschule Basel, allgemeine Abteilung mit Klavier als Haupt- und Gitarre als Nebeninstrument und die Mainzer Akademie für Poesie und Musik SAGO. Aber das kann alles nicht darüber hinwegtäuschen, dass er im Grunde ein Autodidakt ist. "Das verträumte Wesen von Markus hemmt ihn in seinen Leistungen", schrieb ihm sein Primarlehrer ins Zeugnis. Das mit dem verträumten Wesen stimmt. Das mit den gehemmten Leistungen ist mit Vorsicht zu geniessen.

Als Jugendlicher las er sich zu Tode. Stefan Zweig, Hermann Hesse, Max Frisch. Und er entdeckte Franz Hohler, Joachim Rittmeier und Hanns Dieter Hüsch. Schon als 13-Jähriger spielte Markus Heiniger sein erstes Schubert Impromptu (Op. 90, Nr. 2 in Es). Als 15-jähriger entdeckte er bei Konstantin Wecker das Singen am Klavier.

Zur gleichen Zeit prägte ihn das damalige Quartett (heute Quantett) Johannes Kobelt und später sein Seminarlehrer und Chorleiter Hugo Dudli. Dann begann er mit Ursi Bänteli Kinder-Musicals für Gitarre und Klavier zu arrangieren, trat mit Franz Hohlers Totemügerli an Hochzeiten auf und entdeckte selber das Singen am Klavier. So war's. Und so ist es. Bis heute.

(Die Infos über bisherige Programme, Konzerte und CDs befinden sich ebenfalls auf www.m-heiniger.ch)